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Das rund 1000 km² große Gebiet von Sulitjelma liegt nördlich des Polarkreises. Zu den höchsten Bergen zählen Suliskongen (der zweithöchste Gipfel des Landes) und Saulo (die höchste Erhebung an der langen norwegisch-schwedischen Grenze). Einer der größten Gletscher dieser Region heißt Blåmannsisen (Nr. 4 in Norwegen). Von den vielen Seen ist der Balvatn mit 40 km² der größte. Von Sulitjelma haben Sie Zugang zum größten zusammenhängenden Naturschutzgebiet Skandinaviens, das oft als die letzte Wildmark" Europas bezeichnet wird. Grundeigentümer in Sulitjelma ist der Staat, daher gilt das Jedermannrecht. Norweger und Ausländer können sich hier unter Beachtung der gesetzlichen Einschränkungen frei bewegen, jagen, angeln, Beeren sammeln, zelten usw. SüdteilSüdlich des Ortes Sulitjelma finden Sie eine leicht zu erwandernde und auch botanisch reizvolle Wald- und Hochgebirgslandschaft. Im Winter laden präparierte Loipen zum Skilaufen ein. Im Sommer sind entsprechend die Wanderwege markiert. Übernachten können Sie in Berghütten. Angler werden sich für die Bergforellen in den zahlreichen Seen interessieren. NordteilIm Norden von Sulitjelma gibt es größere Höhenunterschiede, und die Landschaft ist für Bergwanderer insgesamt anspruchsvoller (auch klimatisch gesehen). Im Sommer kann man mit der entsprechenden Erfahrung Gletscherflüsse überqueren und Wanderungen auf Schnee und Eis unternehmen. Die Seen sind normalerweise frühestens ab Mitte Juli eisfrei. Zwei der beliebtesten markierten Wanderrouten zwischen Norwegen und Schweden führen durch dieses Gebiet. Im Winter werden auf der Nordseite von Sulitjelma keine Loipen präpariert, die Gegend ist dann fast menschenleer. AngelseenHunderte von kleineren und größeren Seen sind ein Eldorado für Sportangler. Am besten wirft man die Rute auf der Südseite aus, um sich einige Bergforellen zu angeln. Im Sommer fährt man mit dem Auto bis nah an die unberührte Natur heran. So eignet sich die Gegend auch bestens für Familien. In der leicht hügeligen Landschaft können Groß und Klein gut wandern. GletscherAuf der Nordseite liegen zwei große Gletscher, Blåmannsisen und Sulitjelmabreen. Vom Parkplatz dauert die Wanderung 1-1,5 Stunden (Sulitjelmabreen) bzw. 2-3 Stunden (Blåmannsisen). Denken Sie aber daran, daß Gletscherwanderungen ohne fachkundige Begleitung lebensgefährlich sind! HüttenDie sechs verstreut liegenden Berghütten des Jäger- und Fischervereins Sulitjelma können beim Campingplatz Sulitjelma gemietet werden. Für die sieben Hütten des Wandervereins Sulitjelma und Umgebung ist der Standardschlüssel des Norwegischen Vereins für Bergwandern DNT erforderlich (erhältlich beim Hotel und dem Campingplatz in Sulitjelma). Die Grenze ist auch WasserscheideDie Landschaft auf beiden Seiten der Grenze weist große Unterschiede auf. In Norwegen finden wir hohe Berge, tiefe Täler und Gletscher - also eine recht rauhe Natur. In Schweden ist alles flacher, und zwar umso mehr, je weiter man nach Osten kommt. Die norwegisch-schwedische Grenze verläuft auf dem Scheitel der Gebirge, der Wasserscheide zwischen Ost und West. Das Wasser auf der Westseite fließt in das Europäische Nordmeer und das auf der Ostseite in den Bottnischen Meerbusen. Es gibt also praktisch keinen Fluß, der von Norwegen nach Schweden fließt oder umgekehrt. Die Quelle der meisten Flüsse liegt in den Bergen. Die schwedischen Grenzgebiete in der Nähe von Sulitjelma bestehen fast ausschließlich aus Ödland. Von der Grenze zur nächsten Straße in Kvikkjokk sind es rund 60 km Luftlinie. Samen und RentiereSchon in uralten Zeiten" war Sulitjelma ein Weidegebiet der Samen. Namen von Flüssen, Seen und Bergen sind daher samischen und nicht norwegischen Ursprungs. Die Traditionen der Rentierhaltung gehen Jahrhunderte zurück. Überall können Sie weidende Rentiere antreffen. Auch wenn die Tiere bestimmten Familien oder Personen gehören, sind sie so wild wie andere vierbeinige Geschöpfe, die einem Wanderer begegnen können, z. B. Elche - das größte Landtier Skandinaviens. | |
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